Das Wunderwerk Mensch läuft erst mit 50 Makro- und Mikro- Nährstoffen

Das Wunderwerk Mensch läuft erst mit 50 Makro- und Mikro- Nährstoffen Tag und Nacht brauchen wir sie – neben dem absolut unentbehrlichen Sauerstoff -, die vier Makro-Nährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiss, Fett und Wasser. Wir brauchen sie in relativ grossen Mengen (deshalb der Name «Makro»), denn sie werden als unsere Energie und Wärmespender «verheizt», siehe oben. Dazu brauchen wir aber auch noch zwischen 40 und 50 andere Substanzen, die Mikro-Nähr- und -Wirkstoffe, lebensnotwendig. Das sind die Mineralien und Spurenelemente, die essentiellen Fettsäuren und essentiellen Aminosäuren. Essentiell bedeutet: Der Körper kann sie nicht selbst herstellen- wir müssen mit der Nahrung immer für Nachschub sorgen. Alle diese Nährstoffe zusammen machen erst gesundes Wachstum, geistige und körperliche Entwicklung bei Kindern, Zell- und Gewebeerneuerungen, Abwehr und Reparaturen, die den Alterungsprozess aufhalten, möglich. Sie gleichen Verluste aus, sorgen für einen ausbalancierten Stoffwechsel, füllen leer gewordene Speicher wieder auf und stellen sicher, dass das «Wunderwerk Mensch» stets reibungslos läuft … Vor allem aber weiss man heute, dass in unserer täglichen Nahrung zahllose weitere sehr geheimnisvolle Stoffe stecken, die zum Teil noch gar nicht genau identifiziert sind. Da ist noch Abenteuerliches zu erwarten, vor allem in jenen (vermutlich mehr als 10000) «sekundären Pflanzenstoffen», bioaktiven Stoffen mit vielerlei Schutz- und Heilwirkung. Fast täglich werden neue entdeckt, mit wunderbaren Wirkungen auf unsere Gesundheit, und selbst jene konservativen «Ernährungsexperten», die diesen Biostoffen lange Zeit höchst skeptisch gegenüberstanden, sind jetzt – unter der Beweislast internationaler Forschungsergebnisse – ins Lager ihrer Befürworter umgeschwenkt. Jeder Mensch ist einzigartig Fest steht auf alle Fälle jetzt schon eines: dass jeder Mensch, weil er einzigartig ist, eigentlich auch seine ganz und gar individuellen Ernährungsbedürfnisse hat, zumal in Bezug auf die essentiellen Stoffe. Die Gründe:

  • Erbanlagen (genetische Abhängigkeiten) können es nötig machen, dass der eine zum Beispiel sehr hohe Dosen bestimmter Stoffe braucht, damit Körper und Geist voll funktionieren, der andere niedrigere.
  • Eine unterschiedliche Verwertung der Nahrung ist auch unbestritten. Es scheint Menschen zu geben, deren Organismus die Nährstoffe nicht vollständig auswertet und deshalb in Defizite kommen kann, während andere sie voll ausnützen.
  • Die Nahrungsmengen, die ein Mensch braucht, sind natürlich auch stark abhängig von Alter, Geschlecht, Körpergrösse, von körperlicher und geistiger Aktivität und von der Umwelt. Und vor allem von der Art, wie er sich ernährt – ob vielseitig und wertvoll oder einseitig und wertlos.
  • Schliesslich steht heute fest, dass negativer Stress und die Reaktion des einzelnen auf ihn nicht nur schwere Auswirkungen auf das Immunsystem haben, sondern erhebliche Konsequenzen auch darauf, wie ein Mensch seine Nahrung ausnützt !

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